Magic Bus 142 Christopher McCandless 

Vor vielen Jahren hat mir meine Mutter ein Buch von John Krakauer gegeben, das in irgendeinem Schrank beim aussortieren gefunden hat. Die wahre Geschichte um Christopher McCandless, alias Alexander Supertramp, hat mich fasziniert. Als dann einige Jahre später der Film "Into the wild" von Jean Penn erschien, wusste ich sofort: diesen Bus 142, der irgendwo am Stempede Trail in der Wildnis um Fairbanks steht, muss ich eines Tages bauen. Durch den Tod von Christopher McCandless hat der Bus weltweit eine traurige Berühmtheit erlangt. Und so, wie für viele andere, freiheitsliebende Menschen, ist es auch für mich ein Ziel, diesen Bus eines Tages persönlich zu besuchen. 


Mein Bus 142 hält sich nicht in jedem Detail an das Original. Dadurch das die gesamte Karosserie aus Kupferblech gedengelt wurde, war der Bus auch umlackiert ein echter Hingucker. Aus diesem Grund habe ich mir lange überlegt, ob ich ihn überhaupt lackieren soll. Im Gegensatz zum original gibt es im meinem Bus auch im Innenraum erhöhte Seitenflächen auf dem einst die Sitzbänke befestigt waren. Dies musste ich machen um Platz für den Akku zu schaffen, denn mein Bus ist ferngesteuert. Außerdem habe ich die ganzen Dellen, die das Original hat, kurzerhand weggelassen, damit er wenigstens ein bisschen schöner aussieht. Dasselbe gilt für das beleuchtete Armaturenbrett, das mit dem echten eigentlich nichts gemeinsam hat. Etwas künstlerische Freiheit habe ich mir also auch bei diesem Projekt gegönnt.


Wie bei allen meinen Fahrzeugen, lässt sich auch beim Magic Bus das Dach abheben und die Türen und Schränke öffnen. Neben dem Fahr- und Rücklicht hat der Bus auch noch funktionstüchtige Blinker und Bremslicht.